So lagert guter Wein

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Ein hochwertiger Wein braucht nicht nur die richtige Lagerung, sondern auch eine fachkundige Hand beim Entkorken.
Ein hochwertiger Wein braucht nicht nur die richtige Lagerung, sondern auch eine fachkundige Hand beim Entkorken. Foto: djd/Victorinox AG

Auf konstant kühle Temperaturen achten, direktes Sonnenlicht vermeiden

(djd). Selbst wer nur gelegentlich ein Glas Wein genießt, weiß eines: Guter Rebensaft wird mit den Jahren immer besser – vorausgesetzt, er wird richtig gelagert. Nicht jeder nennt zwar ein kühles und dunkles Gewölbe sein Eigen, aber auch ohne Weinkeller lassen sich hochwertige Tropfen zu Hause problemlos über mehrere Jahre aufbewahren, damit sie weiter reifen und feine Geschmacksnuancen entwickeln können.

Den passenden Standort zum Lagern finden

Die wohl wichtigste Voraussetzung dafür, dass der Wein auch in einigen Jahren noch mundet, ist die Qualität des Grundproduktes. Nicht jede Flasche ist wirklich fürs Lagern gemacht, generell lässt sich zudem Rotwein länger zur Seite legen als etwa ein frischer Weißwein oder Rosé. Beim Einkauf am besten auf die empfohlene Höchstlagerzeit achten, die meist mit angegeben wird. Generell gilt: Gut geeignet zum Reifen von Wein sind Standorte mit konstant eher kühlen Temperaturen, ohne Ausreißer deutlich über 20 oder unter 5 Grad Celsius. Das kann der Keller oder ein schattiger Vorratsraum sein – oder auch eine kühle und lichtgeschützte Ecke im Schlafzimmer. Denn direkte Sonneneinstrahlung mag Wein, der noch einige Jahre lagern soll, ebenso wenig wie hohe Außentemperaturen. Beides kann ihn geschmacklich beeinträchtigen und mit den Jahren flach wirken lassen. Ob Wein stehend oder liegend gelagert werden darf, ist für viele gar eine Glaubensfrage. Hat die Flasche einen echten Korken, empfiehlt sich in der Tat die liegende Position – ansonsten kann Wein durchaus auch aufrecht im Regal stehen.

Ohne Malheur den Korken entfernen

Früher oder später folgt dann der Augenblick des Genusses. Beziehungsweise vorher noch eine kleine, aber unvermeidliche Aufgabe: Der Korken muss raus. Doch dabei ist schon so manches Malheur passiert – Korkreste im Glas erhöhen den geschmacklichen Wert garantiert nicht. Auf Nummer sicher geht der Weinfreund beim Entkorken mit Spezialwerkzeugen wie etwa dem „Wine Master“ des Schweizer Taschenmesser-Herstellers Victorinox. Dieses Kombinationstool verfügt über einen extra langen Korkenzieher mit fünf Rillen, die für sicheren Halt und eine einfache Handhabung beim Entkorken sorgen. Zusätzlich verfügt das Werkzeug noch über einen Kapselheber und eine lange Messerklinge – gut geeignet, um Baguette und Käse als Begleiter zum Wein zu schneiden. Unter www.victorinox.com gibt es mehr Details zum Korkenziehermesser.

 

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