Offen für neue Behandlungsmethoden

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Die Ausbildung zur Vitametikerin kann an fünf Wochenenden im Abstand von jeweils circa acht bis neun Wochen absolviert werden. Foto: djd/www.dasbi.de/Markus Münch

Vitametiker mit ausgezeichneten Perspektiven im Gesundheitswesen

(djd). Das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen, das zeigt sich auch in der inzwischen unüberschaubaren Ratgeberliteratur. Dazu kommt der demographische Wandel, die Alterung der Bevölkerung bringt eine wachsende Nachfrage nach Gesundheitsleistungen mit sich. Daraus ergeben sich sehr gute haupt- und nebenberufliche Perspektiven im Gesundheitswesen, etwa als Vitametiker oder als Vitametikerin. Denn bei der Behandlung von gesundheitlichen Problemen sind die Bundesbürger offen geworden für neuartige Behandlungsmethoden, welche die Schulmedizin ergänzen können. Die noch recht junge Methode der Vitametik kann dazu beitragen, verspannungsbedingte Beschwerden des Bewegungsapparates signifikant zu lindern. Der Patient erhält mit dem Daumen einen gezielten Impuls in seine seitliche Halsmuskulatur. Der Impuls erreicht unmittelbar das Gehirn – der Körper soll so seine natürliche Entspannungsfähigkeit und Selbstregulationskraft zurückgewinnen.

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Kompakte Ausbildung an nur fünf Wochenenden

Wer einen Quereinstieg in ein neues Metier wagen will, muss die entsprechende Weiterbildung meist mit beruflichen oder familiären Verpflichtungen unter einen Hut bringen. Die Ausbildung zur Vitametikerin oder zum Vitametiker hat den großen Vorteil, dass sie sehr kompakt erfolgt: Sie kann an fünf Wochenenden im Abstand von jeweils circa acht bis neun Wochen absolviert werden. Nach der Ausbildung wird man Mitglied im Berufsverband für Vitametik (BVV) und erhält die Lizenz zur Verwendung des eingetragenen Markennamens „Vitametik“. Alle Infos gibt es unter www.vitametik.de und beim Bildungsinstitut für Vitametik unter www.dasbi.de. Die Vitametik soll eine Ergänzung zu laufenden ärztlichen Behandlungen sein, diese sollen weitergeführt beziehungsweise nicht hinausgeschoben oder unterlassen werden.

Studie bestätigt Wirkung der Vitametik

Den Erfolg der Methode hat eine einjährige Studie an der Deutschen Sporthochschule in Köln bestätigt. Alle Teilnehmer litten unter verspannungsbedingten Beschwerden im Nacken-, Kopf- und Schulterbereich. Sie wurden in vier Gruppen aufgeteilt: Bei Gruppe 1 erfolgte keine Intervention, Gruppe 2 erhielt über acht Wochen einmal wöchentlich eine vitametische Anwendung. Gruppe 3 wurde in acht einstündigen Sitzungen lediglich theoretisches Wissen vermittelt, Gruppe 4 erhielt vitametische Anwendungen plus theoretisches Wissen. Ergebnis der Studie: Sowohl in der Praxisgruppe als auch in der „Praxis-plus-Theorie“-Gruppe kam es zu einer signifikanten Reduzierung der vorhandenen Schmerzen im Vergleich zu den anderen Gruppen. Dieser Effekt ließ sich auch noch acht Wochen nach Studienende nachweisen.