Leben retten mit dem Defibrillator

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Mit dem Defibrillator Leben retten.
Mit dem Defibrillator Leben retten. Foto: pixelaway / Fotolia

Erste Hilfe leisten, ein „weiteres“ Leben schenken: mit einem Defibrillator können Laien und Ersthelfer zu Lebensrettern werden

Zwar kann man heute auch bei uns an immer mehr öffentlichen Orten einen Defibrillator entdecken – im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist Deutschland jedoch leider unterentwickelt, was die Verbreitung der kleinen Lebensretter betrifft. Im Notfall kann dieses Fehlen Leben kosten.

Der plötzliche Herztod

Wie aus heiterem Himmel: plötzlicher Herztod (PHT) kann einen Menschen vollkommen unerwartet aus dem Leben reißen. Weltweit zählt der PHT zu den häufigsten Todesursachen; allein in Deutschland sterben jährlich ca. 130.000 Menschen daran. Die größte Chance für Ersthelfer, einer betroffenen Person das Leben zu retten, ist der unverzügliche Einsatz eines Defibrillators.

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Defibrillator: Lebensretter für jeden Ort

Beim Defibrillator handelt es sich um ein Elektroschockgerät zur Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen. Durch starke Stromstöße kann das Gerät die normale Herzaktivität der betroffenen Personen wiederherstellen. Die großflächige Verbreitung speziell entwickelter „Laiendefibrillatoren“ kann helfen, Menschen vor dieser Todesart zu bewahren. Die Verbreitung von Defibrillatoren an öffentlichen Orten sollte also außer Frage stehen. Leider ist die Ausstattung öffentlicher Orte in Deutschland mit den Lebensrettern bisher noch recht sporadisch.

Im Gegensatz hierzu wurde – auch in Deutschland – in vielen Sportarten bereits auf den PHT reagiert; so ist beispielsweise im Profi-Fußball der Defibrillator kaum mehr vom Spielfeldrand wegzudenken und war auch bei der Fußball WM 2018 in Russland bei jedem Spiel dabei: 2013 gab die FIFA an alle Mitgliederverbände einen speziellen Notfallrucksack mit integriertem Defibrillator aus. In deutschen Stadien gehörte zu diesem Zeitpunkt der Defibrillator bereits zum Inventar. Was Viele auch nicht wissen: Der Fußballer Gerald Asamoah durfte während seiner Karriere nur auf den Platz, wenn ein Defibrillator in Reichweite war, da er an einer Herzkrankheit leidet.

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