Den Lebensmotor in Gang halten

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Der Ruhepuls von Sportlern liegt in der Regel niedriger als der von Untrainierten, was wesentlich gesünder ist. Regelmäßiges Ausdauertraining senkt den Ruhepuls
Der Ruhepuls von Sportlern liegt in der Regel niedriger als der von Untrainierten, was wesentlich gesünder ist. Regelmäßiges Ausdauertraining senkt den Ruhepuls. Foto: djd/pilzshop.de/thx

Wie eine bewusste Lebensweise Herz und Kreislauf stärken kann

(djd). Das Herz hält den menschlichen Organismus am Laufen und wird daher auch „Motor des Lebens“ genannt. Wer sein Augenmerk demnach bewusst auf die Herzgesundheit legt, profitiert vielfach davon. So kann nicht nur das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Herzinfarkt reduziert werden – auf lange Sicht steigt auch die Lebensqualität. Ganz oben auf der Liste steht regelmäßige Bewegung: Während Untrainierte einen Ruhepuls von 60 bis 90 Schlägen in der Minute haben, liegt dieser bei Sportlern niedriger, was wesentlich gesünder ist. Ausdauersportarten wie Radfahren, Walken oder Schwimmen stärken zudem die Muskulatur, Übergewicht wird abgebaut, die Beweglichkeit bleibt erhalten. Herzpatienten sollten ihre individuelle Belastbarkeit jedoch vorab mit ihrem Arzt besprechen.

Das Herz braucht Vitalstoffe

Wichtige Mineralstoffe – die auch das Herz benötigt – führt man dem Körper möglichst über die Nahrung zu. So kann er sie am besten verwerten. Eine „herzfreundliche“, überwiegend vegetarische Ernährungsweise mit hochwertigen Omega-3-reichen Ölen und zweimal pro Woche Fisch kann empfehlenswert sein. Eine wichtige Rolle bei der Weiterleitung von elektrischen Impulsen in Nerven- und Muskelzellen spielen Kalium und Magnesium – enthalten in Nüssen, Trockenfrüchten und Vollkornprodukten. Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei – und Zink kann die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Beide Spurenelemente finden sich vermehrt in rotem Fleisch, Eigelb, Hülsenfrüchten und grünem Gemüse. Ergänzend können Vitalpilze als Extrakt oder Pulver auf dem Speiseplan stehen. Sie liefern reichlich Mineralstoffe und Vitamine.

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Regelmäßig bewegen und öfter entspannen

Traditionell eingesetzt wird etwa der Vitalpilz Reishi, mit einem hohen Anteil an Triterpenen, die als entzündungshemmend gelten. Auch die enthaltenen Polysaccharide machen ihn zu einem wertvollen Nahrungsergänzungsmittel. Der Shiitake liefert essenzielle Aminosäuren, die als Bausteine von Proteinen bekannt sind, was den Pilz besonders für Vegetarier interessant macht. Eine spezielle Kombination wichtiger Inhaltsstoffe zeichnet den Maitake aus: Er ist reich an Ergosterin (Vitamin D Vorstufe). Daneben enthält er einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalium und Magnesium. Detaillierte Infos gibt es unter www.hawlik-vitalpilze.de. Auch wenn es banal klingt: Guter Schlaf stärkt das Herz ebenfalls, weil sich der Herzschlag verlangsamt und der Blutdruck sinkt. Studien zufolge tragen Menschen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen ein erhöhtes Risiko für Herzleiden. Gegen Stress können auch Entspannungsverfahren wie Yoga oder Autogenes Training wirksam sein.

 

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