Richtig vertikutieren

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Wer den Rasen im Sommer intensiv nutzt, sollte im Frühling vertikutieren. Foto: djd/Floragard Vertriebs-GmbH
Diese Tipps machen den Rasen dichter und strapazierfähiger

(djd). Wenn der Rasen nach dem Winter eher an eine Wiese denn an einen grünen Teppich erinnert, wird es höchste Zeit, den Vertikutierer einzusetzen. Beim Vertikutieren werden Moos und Rasenfilz beseitigt. Dadurch erhalten die Gräserwurzeln mehr Sauerstoff, sodass der Rasen dichter und strapazierfähiger wird. Wie man es richtig macht, erklärt diese Anleitung mit den sechs besten Tipps.

1. Der richtige Zeitpunkt

Blühende Narzissen verkünden die Vegetationsperiode. Wenn eine milde, leicht bedeckte Witterung herrscht und es in den letzten Tagen nicht geregnet hat, kann es mit der Rasenpflege losgehen.

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2. Das passende Gerät

Kleinere Rasenflächen lassen sich durchaus mit einem Vertikutierrechen, der von Hand wie ein Kamm durch den Rasenfilz gezogen wird, bearbeiten. Bei größeren Rasenflächen ist der Einsatz eines Benzin- oder Elektrovertikutierers empfehlenswert, der, einmal eingestellt, eine gleichmäßige Schnitttiefe gewährleistet.

3. Die richtige Vorbereitung

Vor dem Vertikutieren sollte der Rasen so kurz wie möglich gemäht werden. Für einen normalen Gebrauchsrasen ist eine Schnitthöhe von zwei bis drei Zentimetern ideal. Ein Schattenrasen sollte dagegen auf vier bis fünf Zentimeter zurückgeschnitten sein.

4. Arbeitstiefe einstellen

Die Schnitttiefe ist abhängig von dem Grad der Bodenverdichtung und dem Ausmaß der Verfilzung. Ist der Rasen nur leicht verfilzt, reicht eine Arbeitstiefe von drei Millimetern. Stark vermooste und mit Unkraut durchsetzte Wiesen vertragen auch eine Schnitttiefe von fünf Millimetern.

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5. Zügig vertikutieren

Der Vertikutierer wird am besten so positioniert, dass die erste Bahn entlang einer geraden Kante erfolgen kann. Zunächst wird der Rasen zügig in Längs- und danach in Querrichtung bearbeitet. Man sollte darauf achten, dass sich die Messer bei einem Richtungswechsel in der Luft befinden und nicht stehenbleiben. Anschließend wird der gelockerte Rasenfilz gründlich von der Rasenfläche abgeharkt.

6. Ruhe, Sand und Bodenorganismen

Nach dem Vertikutieren braucht die Grünfläche zunächst ein bis zwei Wochen Ruhe. Damit sie sich aber nicht schon bald wieder in eine vermooste Wiese zurückverwandelt, sind Sand, Humus, Nährstoffe und natürliche Bodenorganismen wichtig. Mit einem 4-in-1-Produkt wie zum Beispiel Rasen-Fit von Floragard ist das in nur einem Arbeitsgang schnell erledigt und die Gräser sind mit allem Nötigen versorgt. Schwere und dichte Böden können zusätzlich mit Rasensand versorgt werden. Er macht den Boden durchlässig und die Fläche belastbar. Erhältlich ist die Rasenpflege in Gartencentern, Baumärkten oder im Onlineshop unter www.floragard.de, wo man auch weitere Pflegetipps für einen gesunden Rasen findet.

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