Neustart für das Herz

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v.l.n.r. Denise Zehe, Lothar Zachmann (beide AOK Schweinfurt) und Thomas Neundörfer, GF der Strätz FN Medizintechnik Gmbh Foto: Mainlike

Die AOK in Schweinfurt thematisiert das Thema „plötzlicher Herztod“ und den Einsatz von Laiendefibrillatoren

Defibrillator für alle!

Im Gespräch zwischen Lothar Zachmann, Denise Zehe (beide AOK) und Thomas Neundörfer (Geschäftsführer Strätz FN Medizintechnik) wurden mögliche Lösungsansätze für die flächendeckende Verbreitung von AEDs (automatisierter externer Defibrillator) besprochen. Denn bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde und so ist man sich einig, dass AEDs schnell verfügbar sein müssen.

Der plötzliche Herztod

Herzerkrankungen sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Durch den plötzlichen Herztod (PHT) sterben jährlich rund 100.000 Menschen. Mit dem Einsatz eines Defibrillators besteht die größte Chance der betroffenen Person das Leben zu retten. Ohne jede Vorwarnung tritt der PHT auf. Es kann jedem passieren, egal ob jung oder alt. Meist liegt dem PHT ein erkranktes Herz zugrunde, aber auch durch eine verschleppte Erkältung oder Erkrankung kann ein Herz geschwächt werden. Herz und Kreislauf versagen unerwartet, lebenswichtige Organe werden nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt. Bei einem Herzstillstand fallen die Betroffenen einfach um oder sacken in sich zusammen. Ab jetzt zählt jede Sekunde. Laut einer Studie der American Heart Association sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um 7-10 %.

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Der kleine Lebensretter vor Ort

Nach 10 Minuten sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit somit auf Null und da ein Krankenwagen in der Regel länger braucht, sollte ein Defibrillator in unmittelbarer Nähe vorhanden sein. Bei einem AED, auch „Laiendefi“ handelt es sich um ein automatisiertes Elektroschockgerät, welches die Aktivität des Herzens wieder neu ordnet und dafür sorgt, dass das Herz wieder langsam und regelmäßig schlägt. AEDs können auch von Laien verwendet werden, denn das Gerät führt einen sprachlich durch den gesamten Lebensrettungsprozess. Vor der Schockabgabe analysiert das Gerät den Herzrhythmus und reagiert nur bei einem Herzstillstand. Ein Missbrauch kann somit ausgeschlossen werden.

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Jetzt handeln: Defibrillator bereitstellen

Helfen auch Sie mit, Defibrillatoren besser zugänglich zu machen!

Sie sind in einem Unternehmen, einem Verein oder einer Organisation tätig und wollen hier für den Notfall mit einem Defibrillator ausgestattet werden? Dann erkundigen Sie sich unter www.defi.de – hier erfahren Sie alles rund um das Thema Defibrillatoren.

Leben retten mit dem Defibrillator. Nehmen Sie doch an unserem Gewinnspiel teil. In Kürze verlosen wir zusammen mit der AOK Schweinfurt und Strätz FN Medizintechnik den „Laiendefibrillator“ FRED-PA 1 von Schiller Medizintechnik.

Sie können bereits jetzt über unser Kontaktformular unter dem Stichwort „Defibrillator + Institution“ teilnehmen. Einfach mitteilen für welche Institution Sie teilnehmen. Das Gewinnspiel endet am 10.06.2019 – 17:00 Uhr. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie unsere Gewinnspiel-Bedingungen. Nachzulesen unter www.mainlike.de/gewinnspiel-bedingungen

Erhöhen Sie Ihre Gewinnchancen
Unser Tipp: Umso mehr Mitglieder Ihrer Institution an unserem Gewinnspiel teilnehmen, umso höher sind natürlich die Chancen auf den Gewinn! Viel Glück!

Bereits 2018 wurde in der „Themenwoche Herzgesundheit“ auf Mainlike eine hohe Aufmerksamkeit für das Thema „Leben retten mit dem Defibrillator“ erreicht. Öffentlichkeit ist wichtig, um eine größere Verbreitung dieses Lebensretters zu erreichen. Die Strätz FN Medizintechnik  und die Schiller Medizintechnik unterstützen auch in diesem Jahr, mit Know-how und der Spende eines Defibrillators, diese Initiative der AOK Schweinfurt.