5 Fragen zu Qualität und Sicherheit, wenn Sie Leitungswasser trinken

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In Deutschland kann man Leitungswasser bedenkenlos nutzen, denn es ist das Lebensmittel, für das die strengsten Kontrollgesetze gelten.
In Deutschland kann man Leitungswasser bedenkenlos nutzen, denn es ist das Lebensmittel, für das die strengsten Kontrollgesetze gelten. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut

(rgz). Viel trinken ist gesund. Besonders gesund und komplett kalorienfrei ist reines Wasser. Doch kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Leitungswasser.

Die Trinkwasserqualität wird in Deutschland streng kontrolliert.
Die Trinkwasserqualität wird in Deutschland streng kontrolliert. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut

1. Leitungswasser trinken, das vom Wasserwerk kommt – wer sichert die Qualität?

Mit der Trinkwasserverordnung hat Deutschland eines der strengsten Gesetze zum Thema Wasserqualität, Trinkwasser ist das Lebensmittel, das am strengsten kontrolliert wird. Leitungswasser zu trinken, ist daher unbedenklich. Nur wenn es vom eigenen Hausbrunnen kommt, sollte die Qualität regelmäßig überprüft werden. Wasserwerke sind verpflichtet, die Qualität und die Einhaltung strenger Grenzwerte bei chemischen, physikalischen oder biologischen Belastungen sicherzustellen und führen engmaschige Kontrollen durch.

2. Welche Giftstoffe können ins Trinkwasser gelangen?

Aus der Landwirtschaft, über Abwässer oder andere Bodenbelastungen können Nitrate, Arzneimittelrückstände und andere Stoffe ins Grundwasser oder in für Trinkwasser genutzte Oberflächengewässer gelangen. Wer Leitungswasser trinken will, muss dennoch nicht um seine Gesundheit fürchten. Denn belastetes Wasser wird entweder so in den Wasserwerken aufbereitet, dass es uneingeschränkt genussfähig ist, oder es wird nicht ins Leitungsnetz eingespeist. Belastungen können allerdings auch im Haus selbst ins Wasser gelangen – siehe Frage 3.

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3. Welche Gefahren gibt es in der Trinkwasserinstallation des Hauses?

Für die Trinkwasserqualität bis zum Hausanschluss ist der Wasserversorger verantwortlich, in der Hausinstallation liegt die Verantwortung beim Hausbesitzer. Alte Bleirohre, die Giftstoffe abgeben, sind verboten und sollten für die Trinkwasserverteilung nicht mehr eingesetzt werden. Ist die Trinkwasserinstallation in einem älteren Gebäude noch nicht erneuert, lohnt es sich nachzufragen. Wenn der Trinkwasser-Klassiker Kupfer [https://mein-haus-kriegt-kupfer.de/einsatzmoeglichkeiten/trinkwasser] als Leitungsmaterial verbaut ist, ist man auf der sicheren Seite. Kupfer schützt sich selbst mit einer Oxidschicht gegen Korrosion, ist ein Garant für eine hohe Trinkwasserqualität und gehört daher auch heute noch zu den am häufigsten eingesetzten Materialien für die Hausinstallation.

4. Muss ich mich vor Legionellen fürchten?

Legionellen sind Keime, die so gut wie immer im Wasser vorkommen. Vermehren können sie sich nur, wenn das Trinkwasser stagniert, also länger in den Leitungen steht. Im Einfamilienhaus ist das normalerweise kein Problem, in Mehrfamilienhäusern muss der Eigentümer die Trinkwasserqualität regelmäßig kontrollieren. Wer Leitungswasser trinkt, muss sich vor Legionellen nicht fürchten: Beim Verzehr sind sie vollkommen ungefährlich. Zur Gesundheitsgefahr werden sie nur, wenn sie zum Beispiel unter der Dusche über Wasserdampf eingeatmet werden. Bei Befall ist eine Desinfektion mit hohen Temperaturen nötig, wie sie zum Beispiel bei Kupferrohren problemlos durchgeführt werden kann.

5. Soll ich mein Wasser filtern?

Viele Haushalte benutzen Aktivkohle-Wasserfilter. Diese entfernen vor allem Kalk aus dem Leitungswasser, der gesundheitlich unproblematisch ist. Für Tee und andere Getränke kann kalkarmes, weiches Wasser aber erwünscht sein. Zu beachten ist, dass Aktivkohlefilter bei längerer Benutzung verkeimen können, besonders, wenn die Kartusche nicht so oft wie vom Hersteller empfohlen gewechselt wird. Man kann das gefilterte Leitungswasser dennoch sicher trinken, wenn es zuvor abgekocht wird.

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