Gut geschützt im Grünen

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Beim Gärtnern sollte man auf Insekten achten und die Haut vor Dornen und scharfkantigen Pflanzenteilen schützen. Foto: djd/Coolakut/Getty

Hautirritationen bei Outdoor-Aktivitäten vorbeugen und behandeln

(djd). Hecken schneiden, Unkraut jäten, Blumen gießen, Rasen mähen – Gartenarbeit ist für viele Menschen der ideale Ausgleich zum Alltagsstress. Doch wer mit Pflanzen in Kontakt kommt, hat häufig mit Hautirritationen zu kämpfen. Die Übeltäter können Rosen- und Beerensträucher mit ihren Dornen, scharfkantige Gräser oder stachelige Koniferen sein. Wenn aber die Arme oder Beine voller roter Streifen, Flecken oder Blasen sind, ohne dass man sich gekratzt, gestochen oder geschnitten hat, ist die Verwunderung groß. Was viele nicht wissen: Allein die Berührung mit manchen Pflanzen kann bei empfindlicher Haut zu Kontaktekzemen führen. So enthalten etwa alle Teile der prachtvollen, gerne als Sichtschutz gepflanzten, Clematis eine hautreizende Substanz, ebenso wie der Milchsaft der Dipladenia. Auch Tulpen, Maiglöckchen und Narzissen zählen zu den Verursachern allergischer Reaktionen.

Tückisch: Manche Pflanzenstoffe reagieren mit Licht

Mit unschönen Blasen auf der Haut muss rechnen, wer neben einer Weinraute ein Sonnenbad genossen oder bei strahlendem Sonnenschein eine Herkulesstaude aus dem Garten entfernt hat. Furocumarine heißen die Inhaltsstoffe dieser Pflanzen, die eine phototoxische Wirkung haben. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber dem Sonnenlicht, so dass es zu Verbrennungen, zur Phyto-Photodermatitis, kommen kann. Gut zu wissen: Auch harmlos anmutende Kräuter und Gemüse wie Petersilie, Kerbel und Möhre enthalten Furocumarine – zwar nur in geringen Mengen, doch Menschen mit empfindlicher Haut sollten Vorsicht walten lassen. Deshalb ist es ratsam, beispielsweise das „Coolakut Stich & Sun Pflege-Gel“ griffbereit zu haben. Großzügig aufgetragen unterstützt die darin enthaltene Calendula officinalis die Hautregeneration, Urtica urens kann Hautreizungen beruhigen.

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Erst planen, dann anpflanzen

Zudem wird Ledum palustre bei Hautirritationen eingesetzt, die Kühlung verlangen. Extrakte von Apis mellifica haben sich bei Rötungen und Hautreizungen mit Berührungsempfindlichkeit als wohltuend erwiesen. Weitere Tipps zum Thema gereizte Haut finden sich unter www.coolakut.de. Insbesondere wenn Kinder und Haustiere im Haus leben, sollte man genau überlegen, was man bei sich anpflanzen möchte. Roter Fingerhut, Eibe und die Engelstrompete sind beispielsweise hochgiftig. Zudem sollten Hobbygärtner vor dem Griff zu Harke und Spaten ihren Tetanus-Schutz überprüfen. Die gefährliche Infektion entsteht meist durch verunreinigte, kleine Wunden, wie sie bei der Gartenarbeit häufig auftreten können.