Der „kleine Unterschied“ bei der Geldanlage

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Die Inflation steigt wieder. In der anhaltenden Niedrigzinsphase verlieren Sparer damit Kapital. Foto: djd/J.P. Morgan Asset Management/istock

Studie: Frauen sind risikobewusster – und verzichten deshalb auf Renditechancen

(djd). Der Frust bei den Anlegern ist groß: In der anhaltenden Niedrigzinsphase ist nur jeder fünfte Deutsche einer GfK-Umfrage zufolge mit der Entwicklung seiner Sparprodukte zufrieden. Aber ändern wollen die meisten auch nichts. 74 Prozent schätzen sich als sicherheitsorientiert ein, davon sogar 49 Prozent als sehr sicherheitsorientiert. Für sie ist es wichtiger, ihr Kapital zu erhalten, auch wenn es sie Rendite kostet. Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld findet der Kapitalerhalt jedoch nur auf dem Papier statt, denn wenn die Inflation höher ist als die Zinsen, verliert das Ersparte real an Wert. Die Umfrage ergab zudem interessante Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen: Letztere investieren noch sicherheitsorientierter als die Männer.

Frauen sind in Sachen Geldanlage genügsamer

54 Prozent der Frauen, aber nur 43 Prozent der Männer ist es demnach wichtiger, das Kapital zu erhalten als es zu vermehren. Und lediglich acht Prozent der Frauen würden Schwankungen in Kauf nehmen, wenn es eine Aussicht auf Erträge in Höhe von vier bis fünf Prozent gäbe – bei den Männern sind es immerhin 16 Prozent. Insgesamt sind Frauen in Sachen Geldanlage genügsamer: 54 Prozent legen eher Wert auf Sicherheit und tägliche Verfügbarkeit der Geldanlage als auf Mehrertrag, bei den Männern liegt der vergleichbare Wert bei 45 Prozent. „Rational lässt es sich nicht wirklich begründen, dass so viele Frauen und Männer mit dem Ertrag ihrer Sparprodukte unzufrieden sind, sie aber trotzdem lieber auf Rendite verzichten, als auf die Chancen der Kapitalmarkterträge zu setzen“, meint auch Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing und PR bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Auch wenn diese Erträge ein höheres Risiko aufwiesen, würden sich die Marktschwankungen über längere Anlagezeiträume hinweg aufheben, das belegten Zeitreihen.

Ein Schritt zur aktiven Geldanlage

Für Sparer, die den Schritt zur aktiven Geldanlage gerne gehen möchten, aber sich bisher nicht an die Materie herantrauen, bieten sich beispielsweise aktiv verwaltete, flexible Mischfonds an, die verschiedenste ertragsstarke Anlageklassen kombinieren. „Die Mischfonds bauen eine bequeme Brücke zum Kapitalmarkt, denn sie nehmen die ‚Arbeit‘ der Geldanlage ab und bieten schon mit kleinen Anlagebeträgen eine breit gestreute, transparente Lösung“, so Pia Bradtmöller. Ein solcher flexibler Mischfonds ist etwa der „JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund“, der breit gestreut in über 2.000 Positionen verschiedenster ertragsstarker Anlageklassen investiert – von Dividendenaktien über verschiedene Anleihesegmente bis hin zu Mischformen wie Wandel- oder Hybridanleihen.