Damit der Schutz auch wirklich funktioniert

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Innovative Alarmanlagen melden bereits Einbruchsversuche und geben Alarm, bevor der Täter einen Fuß ins Haus gesetzt hat.
Innovative Alarmanlagen melden bereits Einbruchsversuche und geben Alarm, bevor der Täter einen Fuß ins Haus gesetzt hat. Foto: djd/Safe4u.de/Sebastien Decoret©123RF.com

Acht Dinge, die man beim Alarmanlagen-Kauf beachten sollte

(djd). Die Einbruchszahlen in Deutschland waren zuletzt rückläufig, befinden sich aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Den Rückgang der Straftaten führen Experten auch darauf zurück, dass sich viele Menschen inzwischen besser schützen, etwa mit einer modernen Alarmanlage. Hier sind acht Dinge, auf die Sie beim Kauf eines solchen Systems achten sollten:

1. Wenden Sie sich an einen lokalen Sicherheitsexperten: Effektive Haussicherheit erfordert eine fachkundige Installation, da jedes Gebäude seine besonderen Anforderungen hat.

2. Verwenden Sie möglichst wenig Einzelkomponenten: Wie jedes andere technische System ist auch eine Alarmanlage umso anfälliger für Sabotage oder Fehler, je mehr Einzelkomponenten verbunden sind. Das System von safe4u beispielsweise kommt komplett ohne externe Sensoren aus, Infos dazu gibt es unter www.safe4u.de.

3. Ihre Alarmanlage sollte über eine Außen- und Innensirene verfügen. Eine laute Außensirene erregt in der Umgebung Aufmerksamkeit. Einige Hersteller arbeiten sogar mit Psychoakustikern, um besonders abschreckende Frequenzen zu erzeugen. Eine Innensirene ist vor allem nachts wichtig, um Bewohner schnell über einen Einbruch zu informieren.

4. Achten Sie beim Kauf auf zuverlässigen Sabotageschutz und verzichten Sie auf eine Smarthome-Anbindung. Diese kann verhältnismäßig einfach mit einem Laptop außer Gefecht gesetzt werden. Auch minderwertige Komponenten tragen immer wieder zu Fehlalarmen bei. Es gibt allerdings auch Alarmanlagen, die komplett in Deutschland entwickelt und hergestellt werden und daher einen hohen Qualitätsstandart garantieren.

5. Im Dschungel der Prüfverfahren und Siegel sollten Sie auf die DIN Norm EN 50131-1 Grad 2 achten. Sie ist Voraussetzung für eine Förderung der Installation durch die staatliche KfW.

6. Innovative Alarmanlagen verfügen über Einbruchfrühwarnsysteme und melden bereits Einbruchsversuche, bevor der Täter einen Fuß ins Haus gesetzt hat.

Sicherheit zu Hause
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7. Die Bedienung der Alarmanlage sollte für alle Nutzer intuitiv und problemlos verständlich sein. Als Anhaltspunkt kann eine Zertifizierung durch den „Deutschen Seniorenlotsen“ dienen (www.seniorenportal.de). Vor allem Haustierbesitzer sollten auf Bewegungsmelder verzichten, da diese auch von einem umherlaufenden Vierbeiner ausgelöst werden können.

8. Wählen Sie beim Preis einen Mittelweg. Neben oftmals unzuverlässigen Baumarktpaketen zum Selbsteinbau gibt es auch komplett verkabelte Alarmsysteme für ein Einfamilienhaus, deren Installation bis zu 15.000 Euro kostet. Zuverlässige Systeme mit Sabotageschutz, Zertifizierung und komfortabler Bedienung sind aber auch für weniger als die Hälfte zu haben.

Alarmanlagen speziell für Gewerbetreibende

Insbesondere Gewerbetreibende sind darauf angewiesen, flexibel zu bleiben. Auch eine Alarmanlage sollte diesem Anspruch genügen. Einige Systeme sind so anpassungsfähig, dass sie problemlos in anderen Räumlichkeiten installiert werden können. Das ist vor allem bei einem Umzug etwa in größere Räumlichkeiten wichtig. Der weitere Vorteil bei einem flexiblen, nicht ortsgebundenen System: Man kann die Alarmanlage für einen geringen Monatsbetrag leasen und nach Ablauf des Leasing-Zeitraums zurückgeben oder übernehmen. Optional kann gerade im gewerblichen Bereich auch eine Anbindung von Rauch- und Feuermeldern, Wasserstands-Meldern oder Kamerasystemen sinnvoll sein. Mehr Infos gibt es beispielsweise unter www.safe4u.de.