Gelungene Kindererziehung macht glücklich

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Medienzeit begrenzen oder dem Kind die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden? Nicht immer einfach für Eltern. Foto: djd/kinder/Soloviova Liudmyla - stock.adobe.com

Die eigenen Ansprüche zu erfüllen, ist allerdings manchmal schwierig

(djd). Was genau Erfolg im Leben bedeutet, definiert jeder Mensch für sich selbst. Für den einen ist es ein gut bezahlter Job, für den anderen ein eigenes Haus mit großem Grundstück, ein Dritter findet sich erfolgreich, wenn er etwas Gutes für die Gesellschaft tut. Für Menschen mit Kindern scheint es hingegen nur eine Sache zu geben, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: Laut einer Studie im Auftrag der Marke „kinder“ sind 90 Prozent aller befragten Eltern der Meinung, dass es keinen größeren Erfolg im Leben gibt, als eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein. Im Rahmen der Studie „kinder Barometer“ wurden im Jahr 2018 500 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 7 und 15 Jahren sowie deren Eltern interviewt.

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Den Kindern beim Großwerden helfen

Zu den wichtigsten Faktoren des Elternseins zählten die Umfrageteilnehmer:

– dem Kind die Möglichkeit zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit geben
– ihm oder ihr beibringen, andere mit Respekt zu behandeln
– ihm oder ihr vermitteln, nicht aufzugeben oder sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen zu lassen

Nur fünf Prozent aller Eltern fanden es dagegen besonders wichtig, ihrem Kind den bestmöglichen materiellen Komfort zu bieten.

Grenzen aufzeigen oder Freiheiten lassen?

Eine klare Linie für eine erfolgreiche Erziehung zu finden, ist dabei nicht immer einfach. Und dass es grundsätzlich verschiedene Ansätze gibt, zeigen die folgenden Zahlen des „kinder Barometer“: Für 57 Prozent der Mamas und Papas bedeutet „eine gute Mutter oder ein guter Vater sein“, Rahmenbedingungen zu setzen. Sie zeigen ihren Kindern klare Grenzen auf und lassen dabei Entschlossenheit walten. 43 Prozent der Eltern finden hingegen, dass es wichtig ist, dem Kind so viel Unabhängigkeit wie möglich zu geben. Diese verschiedenen Erziehungsstile werden zum Beispiel daran sichtbar, wie Familien mit dem Thema Handynutzung umgehen. 69 Prozent der Kinder zwischen 7 und 15 Jahren haben ein eigenes Handy von ihren Eltern bekommen, 86 Prozent der Eltern versuchen jedoch, die Zeit vor dem Bildschirm zu begrenzen.