Neue Adipositas Selbsthilfegruppe geplant

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„Stark übergewichtige Menschen werden häufig stigmatisiert und ausgegrenzt, wie eine Forsa-Studie belegt“ erläutert Strätz-Stopfer, Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KOS) im Landkreis Haßberge

Auf Initiative einer Betroffenen ist geplant, eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Adipositas im Landkreis Haßberge zu gründen. Dies teilt die Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KOS) im Landkreis Haßberge, Monika Strätz-Stopfer, mit.

Mannl und Hauck
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Häufig fühlen sich Betroffene allein gelassen, sozial isoliert oder auch gemobbt. Hier soll die geplante Selbsthilfegruppe Hilfe anbieten. Sich auszutauschen, gegenseitig zu unterstützen, über die Probleme und Herausforderungen zu sprechen, ohne dass die anderen „einen schief anschauen“, sind die ersten Ziele dieser Gruppe. Gemeinsam nach Lösungen suchen, sich verstanden und angenommen fühlen sind weitere Wünsche.

Aber auch die Informationsvermittlung durch Fachleute wie z.B. aus der Ernährungsberatung oder durch Ärztinnen und Ärzte, kann Inhalt der Gruppentreffen sein.

Interessierte Betroffene können sich bei der Leiterin der KOS, unter der Telefonnummer 09521/27-313 melden. Hier erhalten sie dann nähere Auskünfte. Selbstverständlich werden alle Informationen vertraulich behandelt.