Dettelbacher Muskatzinen selbstgemacht

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Foto: Törtchenfieber

Weihnachtliches Gebäck aus Dettelbach mit Geschichte

Originale Muskatzinen findet man nur in Dettelbach: sie sind süß, etwas würzig und schmecken – wie der Name schon sagt – nach Muskat und auch ein wenig nach Weihnachten. Was mich als Kind immer daran begeistert hat: auch wenn sie hart sind, werden sie mit etwas Pusten wieder schön weich und genießbar.

Foto: Törtchenfieber
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Die Muskatzinen haben in Dettelbach eine lange Tradition und um ihre Entstehung ranken sich so einige Mythen. So soll ein Wallfahrer aus dem Morgenland Muskat als Mittel gegen den Kater nach einigen Gläsern Frankenwein mit nach Dettelbach gebracht haben. Der verkaterte Bäcker Urban Degen war davon so begeistert, dass er aus diesem Gewürz ein Gebäck – die Muskatzine – kreiert hat.

Das süße Gebäck wurde allseits bekannt und beliebt und sogar Bayerns König soll eine Vorliebe für die Dettelbacher Spezialität gehabt haben.

Das Originalrezept für die Leckerei ist streng geheim und die originalen Muskatzinen bekommt man nur in einigen Bäckereien in Dettelbach. Wer jetzt aber so richtig Lust auf Muskatzinen bekommen hat und in der nächsten Zeit nicht in das Wallfahrtsörtchen kommt, der kann sich die Muskatzinen nach einem ähnlichen Rezept auch selbst backen – ganz ohne Form. Das Rezept findet Ihr hier auf meinem Blog.

Viel Spaß beim Backen wünscht Euch

Julia von Törtchenfieber

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Wer bin ich?
Hey, ich bin Julia aus Unterfranken und blogge seit einem Jahr auf meinem Blog Törtchenfieber über meine Leidenschaften Backen und Kochen. Ich probiere gerne Neues aus und verwende dazu viele regionale und außergewöhnliche Zutaten. Ich freue mich über Euren Besuch auf meinem Blog!

Blog: toertchenfieber.wordpress.com
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Muskatzinen-Rezept: https://toertchenfieber.wordpress.com/2015/11/01/muskatzine-ein-regionaler-keks-mit-suchtfaktor/