Bildungsregion Haßberge – Neue Broschüre

TEILEN
Der zweite Faktencheck Bildung ist erschienen. Landrat Wilhelm Schneider, Julia Hünemörder und Nelson Müller (von links) präsentieren die neue Broschüre. Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge

Der neue Faktencheck Bildung zeigt wichtige Daten und Entwicklungen

Kommunales Bildungsmanagement dient als Grundlage für politische Entscheidungen im Bildungsbereich und leistet mit der Bündelung, Erhebung und Auswertung von Strukturdaten und Fakten einen wichtigen Beitrag dazu, Handlungsfelder frühzeitig zu erkennen und zu priorisieren. Angebotslücken können so frühzeitig geschlossen und Doppelstrukturen vermieden werden.

Julia Hünemörder (Projekt „Bildung integriert“) und Nelson Müller (Projekt „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“) freuen sich gemeinsam, den neuen Faktencheck Bildung 2016 präsentieren zu können. Dabei handelt es sich um eine Übersichts-Broschüre des Landratsamtes zur „Bildungsregion Haßberge“, in der viele Informationen zusammengeführt werden – angefangen bei allgemeinen demografische Daten, über Schülerzahlen bis hin zu Bildungsanbietern und dualen Studienmöglichkeiten.

„Der Faktencheck Bildung ist ein hervorragendes Instrument, die Bildungslandschaft des Landkreises vereinfacht, kurz und übersichtlich für alle Bürgerinnen und Bürger darzustellen“, freut sich Landrat Wilhelm Schneider über die zweite Ausgabe. Im Frühjahr 2016 wurde die erste Ausgabe des Faktenchecks von Bildungsmanagerin Julia Hünemörder ins Leben gerufen und fand dementsprechend Aufmerksamkeit.

Neu in diesem Jahr sind neben dem kleineren Format, eine verkürzte Auflistung der einzelnen Bildungsbereiche und Ansprechpartner. Diese sind seit 30. November vergangenen Jahres auf dem Bildungsportal des Landkreises (www.bildungsportal-hassberge.de) zu finden. „Dadurch vermeiden wir Doppelstrukturen“, so Julia Hünemörder, die sich über den Fortschritt ihres Projektes freut. Ergänzt wurde die Broschüre um eine Auflistung der Ausbildungsbörsen, Berufsmessen und Informationstagen 2017/18 in der Region. Damit möchte die Bildungsmanagerin den Bürgerinnen und Bürgern auch in diesem Bereich bessere Transparenz bieten. Ergänzt wurden außerdem Fakten zur Nutzung von Weiterbildungsangeboten; auch der „Bereich Migration und Integration“, um den sich seit Projektbeginn federführend der Bildungskoordinator für Neuzugewanderte Nelson Müller kümmerte, wurde erweitert.

„Fakten in diesem Bereich zu bündeln, ist wegen unterschiedlicher Definitionen von Migration kein leichtes Unterfangen“, berichtet Nelson Müller. So gebe es in einigen Bereichen Datenlücken, unter anderem deswegen, weil dem Thema früher weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Insgesamt seien vorhandene Informationen aber weit gestreut. „Um die Bildungschancen von Neuzugewanderten künftig zu verbessern, ist es unumgänglich, das Wissen zentral zu koordinieren“, so Müller.

Für Bildungsmanagerin Julia Hünemörder ist die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen mit dem Staatlichen Schulamt und Schulen, der Heinrich-Thein-Berufsschule, der Arbeitsagentur, dem Jobcenter und den Integrationskursen Grundlage für alle Bildungsbereiche. Ohne diese Zusammenarbeit wäre die Broschüre nicht realisierbar gewesen.

Der Faktencheck liegt unter anderem auf im Landratsamt Haßberge, in den Gemeinden sowie bei allen Bildungsakteuren (z. B. Bibliotheken, Mehrgenerationenhaus, Schulen und Volkshochschulen)