Berufsschule Haßfurt als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien ausgezeichnet.
Als einzige Berufsschule in Unterfranken wurde die Heinrich-Thein-Schule, das Staatliche Berufliche Schulzentrum Haßfurt, als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) ausgezeichnet. Das Kultusministerium in München würdigt damit die Anstrengungen der Haßfurter Lehrkräfte ihre Berufsschüler*innen fit für die Zukunft zu machen. Und zwar nicht nur die Auszubildenden im Bereich Fachinformatik, sondern auch solche in anderen Berufsfeldern, zum Beispiel im Metallbereich. Hier bringen Schüler*innen zusammen mit ihren Lehrern ihre pneumatischen Maschinen mit Hilfe von Einplatinencomputern ins Internet, so dass sie über das Handy steuerbar werden.
Weiterhin werden Daten gesammelt, um diese später mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz in einem Neuronalen Netz auszuwerten. Ziel ist es, den Verschleiß von Maschinenteilen frühzeitig zu erkennen und vor dem Ausfall einer Maschine das notwendige Ersatzteil rechtzeitig austauschen zu können. Unterstützt werden sie dabei von den Fachinformatikern Anwendungsentwicklung, welche die Neuronalen Netze aufbauen und konfigurieren, die Messdaten zum Trainieren der Künstlichen Intelligenz nutzen und alles in einer leicht benutzbaren Benutzeroberfläche verpacken. Alle Schüler*innen sollen lernen in ihrem Berufsfeld Künstliche Intelligenz (KI) zu nutzen und anzuwenden, aber auch erfahren wo die Grenzen der KI liegen. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, hilft das bayerische Kultusministerium der Heinrich-Thein-Schule mit zusätzlichen Möglichkeiten zur Fortbildung der Lehrkräfte sowie der Auszeichnung als Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien.
Quelle: Pressemitteilung der Berufsschule Haßfurt, Text: Florian Reichl, OStR.





