Schwangerschaftsbeschwerden: 6 Tipps gegen Krampfadern und Co.

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Regelmäßige moderate Bewegung tut werdenden Mamas gut und bereitet auf die Geburt vor. Foto: djd/Ofa Bamberg/Ilike-Fotolia.com

(djd). Hurra, ein Baby! In den meisten Fällen ist die Freude über den Nachwuchs riesig, und die Zeit bis zur Geburt wird von den werdenden Mamas bewusst genossen. Allerdings können in der Schwangerschaft Beschwerden das Vergnügen auch trüben. Viele Wehwehchen lassen sich jedoch gut lindern. Hier die besten Tipps.

1. Übelkeit und Erbrechen

Das bekannte Leiden wird oft als Morgenübelkeit bezeichnet, obwohl es den ganzen Tag über auftreten kann. Eine aktuelle, randomisierte Cross-Over-Studie kam nun zu dem verblüffenden Ergebnis, dass Kompressionsstrümpfe Übelkeit und Erbrechen positiv beeinflussen können. Das Tragen verbesserte die Symptome der Teilnehmerinnen um beachtliche 31 Prozent! Warum das so ist, lässt sich indes bislang nicht sagen. Weiterhin hilft es häufig, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. Auch Zwieback, Knäckebrot oder Cracker zum Knabbern zwischendurch können Übelkeit und Sodbrennen reduzieren.

2. Brustspannen

Die veränderte Hormonproduktion sorgt dafür, dass die Brüste besonders sensibel sind, ziehen, spannen, schmerzen und hochempfindlich auf Berührungen reagieren. Wenn in der Schwangerschaft solche Beschwerden quälen, können sanfte Massagen mit einem pflegenden Öl lindernd wirken. Auch kühlende Quark-Kompressen oder ein warmes Bad tun oft gut. Viele werdende Mamis finden auch einen gut sitzenden Sport-BH angenehmer als beispielsweise einen Bügel-BH.

3. Krampfadern

Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft kommt es vermehrt zu Beschwerden wie Krampfadern, Schweregefühl und Wasseransammlungen in den Beinen. Die Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron machen das Bindegewebe weich. Zudem transportieren die Adern etwa 20 Prozent mehr Blut als gewöhnlich, um das Kind zu versorgen, wodurch sich die Gefäße erweitern. Und mit steigendem Gewicht des Kindes werden auch die Venen im Beckenbereich belastet. Abhilfe können hier medizinische Kompressionsstrümpfe wie die „Memory“ von Ofa Bamberg schaffen. Sie fallen unter verordnungsfähige Hilfsmittel, die Ihnen Ihr Arzt verschreiben kann. Legen Sie außerdem so oft wie möglich die Beine hoch und verabreichen Sie den Unterschenkeln täglich kalte Güsse.

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4. Bleierne Müdigkeit

Was ebenfalls in der Schwangerschaft Beschwerden macht, ist starke Müdigkeit, die besonders in den ersten Wochen und dann wieder im letzten Drittel auftritt. Ihnen geht es auch so? Dann gönnen Sie sich wirklich so viel Ruhe wie möglich. Schließlich muss Ihr Körper jetzt einiges leisten. Ansonsten bringt ein Spaziergang an der frischen Luft neue Energie. Wichtig sind zudem moderater Sport und eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost.

5. Wassereinlagerungen

Viele Frauen kriegen in der Schwangerschaft Beschwerden wie Wassereinlagerungen in den Beinen, Füßen und auch Händen. Zu den Ursachen gehören auch hier Hormonveränderungen und Venenschwäche. Meist sind die Ödeme zwar lästig, aber harmlos. Vermeiden Sie es, lange zu stehen, wenden Sie täglich Wechselduschen an und sorgen Sie für ausreichend Bewegung. Tipps und Übungen finden Sie beispielsweise hier [https://www.ofa.de/de-de/therapie/bewegungstherapie/].

6. Stimmungsschwankungen

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt und dann wieder voller Ängste. Dass in der Schwangerschaft die Gefühle Achterbahn fahren, ist ganz normal. Wer sehr unter den Beschwerden leidet, sollte mit dem Arzt, Partner oder den Freundinnen offen darüber sprechen. Ebenso sind Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training empfehlenswert.