Oh du fröhliche Schlemmerzeit

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Gemeinsamer Genuss, traditionelle Gerichte und Erinnerungen an die Kindheit begleiten jedes Weihnachtsfest.
Foto: djd/Maaloxan/Getty

Schmeckt es an den Feiertagen zu gut, kann der Magen schon mal rebellieren

(djd). Das Weihnachtsmahl ist landauf, landab ein wichtiges Ritual. Und es ist egal, ob seit Jahrzehnten dasselbe Festmahl auf dem festlich gedeckten Tisch steht oder man sich alle Jahre wieder mit neuen köstlichen Ideen selbst übertrifft: An das gemeinsame Schlemmen knüpfen sich Familientraditionen und das schöne Gefühl der Zusammengehörigkeit. Manch ein Familienmitglied kann allerdings die knusprige Gans oder den Karpfen nicht ganz unbeschwert genießen, sondern muss aufpassen, seinen Magen nicht zu überfordern. Denn das kann unangenehmes Sodbrennen zur Folge haben.

Sodbrennen nach fettreichem Weihnachtsessen

Was man tun kann, wenn man nach dem reichhaltigen und oft auch fettreichen Weihnachtsessen Sodbrennen bekommt, weiß Dr. Johannes Hankowitz, Apotheker, Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München: „Wenn der festliche Gänsebraten zu fett war, kann man ein Antazidum einnehmen, das die Beschwerden schnell lindert. Besonders geeignet sind Mittel mit einer Kombination aus Magnesiumhydroxid und Algeldrat.“ Das Magnesium, so der Experte, binde überschüssige Magensäure, was schnell helfe. Algeldrat wirke langsamer, habe aber eine länger anhaltende Wirkung.

Kleine Portionen und Mandeln

Auf www.maaloxan.de findet man wertvolle Tipps zur Verhinderung von Sodbrennen. Dort kann man nachlesen, dass nicht nur fettreiche Speisen Sodbrennen provozieren können, sondern auch Zucker. Genießt man davon zu große Portionen, belastet das die Verdauungsorgane über Gebühr. Der Druck im Bauchraum nimmt zu. Eine Folge kann sein, dass die Magensäure in die Speiseröhre gedrückt wird. Dadurch entsteht der typische brennende Schmerz hinter dem Brustbein.

Wem es gelingt, auch an den Feiertagen lieber öfter kleinere Portionen zu sich zu nehmen, als beim großen Familienmahl zu üppig zu essen, hat schon viel gegen Sodbrennen getan. Auch für Naschkatzen gibt es Alternativen zu den sehr zuckerhaltigen Naschereien. Der Griff zu weihnachtlichen Mandeln beispielsweise reduziert nicht nur den Zuckerkonsum. Mandeln gelten vielen darüber hinaus als Hausmittel bei Sodbrennen, denn sie sollen die aufsteigende Säure binden.