Versicherte erwarten erreichbare und passgenaue Gesundheitsversorung

Symbolfoto: Semevent, Pixabay

Laut einer Umfrage, die von der AOK in Auftrag gegeben wurde, wünschen sich 95 Prozent einen Hausarzt in ihrer Nähe.

Erst danach folgen in ihrer Bedeutung Einkaufsmöglichkeiten (93 Prozent) und Internet (90 Prozent) sowie Krankenhäuser und Schulen mit jeweils 87 Prozent. „Unsere Versicherten erwarten zu Recht für sich eine erreichbare und passgenaue Gesundheitsversorgung. Den dafür nötigen Handlungsspielraum für regionale Vertragslösungen und Versorgungsoptionen werden wir als Vertreter der AOK-Versichertengemeinschaft vom Gesetzgeber auch weiterhin einfordern“, so Ffank Firsching.

Zum Jahresbeginn hat turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Schweinfurt gewechselt: Frank Firsching, Vertreter der Arbeitnehmer hat vom Arbeitgebervertreter Dr. Gerd Sachs für dieses Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums übernommen. „Wichtig ist für mich eine gute regionale Gesundheitsversorgung“ so Firsching. Damit trifft der Beiratsvorsitzende auch die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen.

Anzeige
Anzeige

Bundesweite Gleichmacherei helfe dabei nicht weiter. „Die Sicherstellung der Versorgung insbesondere im ländlichen Bereich, ist allerdings  nur zu bewältigen, wenn alle maßgeblichen Gesundheitsberufe mit ihren Einrichtungen und Institutionen kooperieren und eng zusammenarbeiten. Weder eine Berufsgruppe allein noch ein Gesundheitssektor allein – auch keine Krankenkasse allein – kann die Versorgung der Zukunft gestalten“, ergänzt der Schweinfurter AOK-Direktor Frank Dünisch. Die AOK Bayern werde auch 2020 die Gesundheitsversorgung aktiv mitgestalten – nah bei den Versicherten und Gesundheitspartnern.

Die AOK Bayern startet auch ins Jahr 2020 mit einem stabilen Zusatzbeitrag: Er liegt im fünften Jahr in Folge bei 1,1 Prozent. „Allerdings rechnen wir in den nächsten Jahren mit kräftig steigenden Ausgaben, die durch bereits verabschiedete Gesetze verursacht werden“, so Frank Dünisch. Auch der GKV-Spitzenverband hatte zuletzt vor teuren Reformen gewarnt.