Zwei Tage Industriegeschichte, Technik und Erfindergeist.
Ein langes Museumswochenende lockte zahlreiche Besucher ins Industriemuseum Schweinfurt.
Zwei Tage, spannende Technikgeschichte und viele neugierige Gäste: Das lange Museumswochenende im Industriemuseum Schweinfurt stieß auf großes Interesse. Am regulären Öffnungstag am Samstag und beim „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Geschichte der Schweinfurter Industrie hautnah zu erleben.Erfahrene Museumsführer nahmen die Gäste mit auf eine Zeitreise zu den Pionieren der Wälzlager- und Fahrradindustrie und zeigten, wie Erfindergeist und technische Innovation Schweinfurt geprägt haben.Ein besonderes Highlight war die Vorführung des Nieteifädlers von SKF, einer historischen Maschine zur Montage eines Rillenkugellagers. Dabei wurde eindrucksvoll sichtbar, wie viel technische Raffinesse bereits in früheren Fertigungsprozessen steckte.
Großes Interesse fand auch die aktuelle Wechselausstellung zur Geschichte der Windkraft. Sie zeigt Technologien aus Schweinfurt, die bis heute in modernen Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Eine interaktive Animation am Touchscreen machte die Technik besonders anschaulich: Die Besucher konnten die einzelnen verwendeten Wälzlager kennenlernen und virtuell ins Innere der Gondel einer Windkraftanlage eintauchen. Das Museumswochenende machte einmal mehr deutlich: Industriegeschichte ist alles andere als langweilig. Im Industriemuseum wird sie lebendig, verständlich und greifbar – mit Maschinen, Geschichten und Menschen, die Technikgeschichte geschrieben haben. Das Industriemuseum wird von engagierten ehrenamtlichen Mitgliedern des AKI Förderkreises betrieben. Der Eintritt ist frei – aber nicht umsonst! Denn das Museum lebt vom Einsatz und Fachwissen seiner Ehrenamtlichen.
Die Museumssaison 2026 endet am 24. Oktober. Wer es bis dahin nicht zu den regulären Öffnungszeiten schafft, kann auf www.industriemuseum-schweinfurt.de eine Privatführung für bis zu zwölf Personen anfragen.Wer selbst Teil des AKI Förderkreises werden oder die Museumsarbeit unterstützen möchte, findet dort ebenfalls Informationen und Anträge für eine Mitgliedschaft oder Fördermitgliedschaft.




