
Rund 500 Acht- und Neuntklässler aus 17 Schulen der Region Main-Rhön lernten beim dritten Gastspiel des Ausbildungstrucks der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie bei SKF attraktive Lehrberufe kennen. Es gibt sogar noch freie Ausbildungsplätze im Unternehmen zum Start in diesem Jahr.
Der „alte Bekannte“ kam im neuen Gewandt: Von außen bunt und peppig präsentierte sich der Ausbildungstruck nach einem optischen Update, drinnen wie gehabt technisch auf dem neuesten Stand mit programmierbarer Fräsmaschine und steuerbarem Multifunktions-Roboter. Die Botschaft: Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie ist cool, modern und zukunftssicher. Das gilt auch in schweren Zeiten für die so genannte old economy, die sich gerade neu erfindet in Deutschland und besonders in Schweinfurt. Zwei Wochen lang stand der Truck auf dem Betriebsgelände von SKF direkt vor dem Trainingscenter, in dem die Schülerinnen und Schüler nach der Infotour noch praktisch Hand an ein Fertigungsstück legen durften.

„Wir freuen uns, den Schulen von der Rhön bis zum Steigerwald zum inzwischen dritten Mal dieses besondere Angebot machen zu können“, betont SKF-Arbeitsdirektorin und Geschäftsführungsmitglied Anna Krimmel, für die eine bedarfsgerechte betriebliche Ausbildung die Grundvoraussetzung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs darstellt. Dies gelte insbesondere für die Fertigungsbereiche. „Durch die Kombination aus Grundausbildung in unserem modernen Trainingscenter, theoretischem Unterricht in der Schule und dem praktischen Einsatz schon während der Ausbildung in unserer Produktion erhalten wir am Ende begehrte Allrounder mit SKF-spezifischen Kenntnissen.“
Für 2026 gibt es bei SKF eine Besonderheit, die die Infotage für die Neuntklässler der Mittelschulen aus der Region richtig wertvoll machten: Sie können sich bei SKF in zwei Ausbildungsberufen – dem Zerspaner, Industriemechaniker und dem Mechatroniker – ausnahmsweise schon für den Ausbildungsstart am 1. September dieses Jahres bewerben. Das Bewerbungsportal unter www.skf.de/karriere ist noch bis Ende Februar geöffnet und das Ausbildungsteam um Leiterin Lena Rau und dem Teamleiter Ausbildung, Christian Büttner, freut sich über motivierte Bewerberinnen und Bewerber.
Organisiert wird das bei den Schulen sehr beliebte Tagesangebot bei SKF im dritten Jahr von der Gesellschaft zur beruflichen Förderung (GbF). Deren Leiterin Berufsorientierung, Johanna Wiedenmann-Nemes, unterstreicht: „Die enge Abstimmung mit Schulen und unseren Partnern ermöglicht es uns, Berufsorientierung passgenau und hochwertig umzusetzen. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst an Maschinen arbeiten, Roboter steuern und mit Ausbilderinnen und Ausbildern ins Gespräch kommen, wird Berufsorientierung lebendig – und genau diese Erfahrungen öffnen neue Perspektiven für ihre Zukunft.“

Und die Schweinfurter GbF-Geschäftsführerin Henriette Dinkel ergänzt: „Unser Ziel ist es, jungen Menschen frühzeitig realistische und attraktive Berufsperspektiven aufzuzeigen. Dass wir diese erfolgreiche Aktion nun bereits zum dritten Mal umsetzen, bestätigt den großen Bedarf und den nachhaltigen Nutzen dieser Maßnahme. Gleichzeitig ist sie ein hervorragendes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Wirtschaft, Verbände und Bildungsträger eng zusammenarbeiten, um die Fachkräfte von morgen in unserer Region zu stärken.“
Apropos Verbände: Letztlich ist es der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (bayme vbm), der die imposanten Trucks für die Nachwuchswerbung zur Verfügung stellt und die Angebote vor Ort unterstützt. Thomas Weber, Geschäftsführer für die Region Unterfranken, bringt das Engagement von bayme vbm so auf den Punkt: „Wir zeigen Jugendlichen dadurch frühzeitig die ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie auf.“ Bei SKF ist dies in den vergangenen zwei Wochen allemal gelungen.




