Kinoprogrammpreisprämie für’s Capitol Kino Zeil

v.l. Mitarbeiter Marcel Mühlfelder, Kinobetreiber Bruno Schneyer, Staatsminister Florian Herrmann - (Quelle: Ralf Voehringer)

Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) sowie FilmFernsehFond Bayern (FFF) zeichnen das Zeiler Kino aus.

Das herausragende Jahresfilmprogramm von 77 Kinos im ganzen Freistaat würdigt der FilmFersehfond Bayern in diesem Jahr im Kolosseum-Kino in Kempten im Allgäu. Die Spitzenprämie in Höhe von 20.000 Euro ging an das Park-Kino in Bad Reichenhall.

91 gewerbliche Kinos aus Bayern hatten einen Antrag auf Gewährung einer Kinoprogrammprämie für den Berichtszeitraum 1. Januar – 31. Dezember 2024 gestellt. Der FFF Vergabeausschuss hat für 77 bayerische Kinos Programmprämien empfohlen. Die Mittel für die Kinoprogrammprämien stammen aus Mitteln aller FFF Gesellschafter sowie zusätzlichen Mitteln des Freistaats Bayern. Die Prämien werden in Kategorien von 28 x 7.500.- Euro, 30 x 10.000.- Euro, 18 x 15.000 Euro und 1 x 20.000 Euro vergeben.

Das Zeiler Capitol Kino wurde mit einer Kinoprogramm-Prämie in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet und rangiert somit ganz beachtlich zwischen Platz 20 und 49 Bayerns bester Programm-Kinos. Zuvor schon war das Capitol Kino vom BKM ausgezeichnet worden!
Staatsminister Weimer hatte in Karlsrufe 238 Kinos mit dem Kinoprogrammpreis für ihre herausragenden Jahresfilmprogramme ausgezeichnet. Die zu erfüllenden Bedingungen für die Preisträgern sind hoch. 63 der 301 Antragsteller gingen leer aus! Das Team vom Capitol Kino Zeil fühlt sich sehr geehrt zu den Ausgezeichneten zu gehören!

FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein nannte die aktuellen Erfolge FFF-geförderter Kinofilme. Das Kanu des Manitu, Die Schule der magischen Tiere 4 und zuletzt Pumuckl und das große Missverständnis. Das Drama Dann passiert das Leben steht momentan auf Platz 1 der Arthouse-Charts. Bei all diesen Filmen ist der FFF Bayern Hauptförderer.

„Kinos ermöglichen einen einfachen und unmittelbaren Zugang zu kultureller Teilhabe“, betonte Bayerns Medienminister Dr. Florian Herrmann in seiner Rede. „Gerade im ländlichen Raum sind sie ein wichtiger Ort für gemeinschaftliches Kulturerleben. Die vielen Kinos in der Fläche leisten hier einen wertvollen Beitrag. Der Freistaat hält die Fördermittel trotz angespannter Lage stabil und prüft, wie die Branche 2026 weiter unterstützt werden kann.

Dr. Christian Bräuer, Vorstandsvorsitzender der AG Kino, ging in seiner Ansprache unter anderem auf die vielfältige Kinolandschaft in Bayerns Städten und im ländlichen Raum ein. Diese trage maßgeblich dazu bei, dass Bayern zu den führenden Medienstandorten in Europa zählt. Möglich sei dies nur durch umsichtiges politisches Management und eine weitsichtige Förderpolitik.