
Am Donnerstagabend ist es in Sand zu einem Brand in einer Kellerwohnung eines Mehrfamilienwohnhauses gekommen. Feuerwehr rettet 41-Jährigen über Steckleiter. Er wurde von der Feuerwehr gerettet und anschließend in eine Klinik eingeliefert.
Gegen 22:15 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle ein Notruf, wonach es im Keller eines Mehrfamilienhauses im Geschwister-Scholl-Ring in Sand zu einem Brand gekommen ist. In dem Keller, so die erste Meldung, sei eine Person eingeschlossen und komme nicht mehr ins Freie.
Sofort wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert und eilten zum Einsatzort. Tatsächlich war es in der Kellerwohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandereignis gekommen. Wie FFW-Einsatzleiter Benjamin Altmannsberger, Kommandant der Feuerwehr Sand, vor Ort bestätigte, habe es in der Wohnung eine starke Rauchentwicklung gegeben. Eine Person habe am Fenster gestanden und um Hilfe gerufen.
Den gemeinsam mit der Feuerwehr eintreffenden First Respondern der Ortswehr gelang es schließlich den 41–Jährigen über eine Steckleiter zu retten und ins Freie zu bringen. Der Mann wurde nach ersten Erkenntnissen durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt. Nach Erstbehandlung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt wurde er nach Angaben von BRK-Einsatzleiter Lukas Krapf mit einem Rettungswagen in eine Schweinfurter Klinik transportiert. Lebensgefahr bestand nicht.
In insgesamt sieben Wohnungen leben in dem Mehrfamilienhaus elf Personen. Für die übrigen zehn Bewohner bestand nach übereinstimmenden Angaben von Feuerwehr und Polizei keine Gefahr. Während der Lösch- und Rettungsmaßnahmen mussten sie das Gebäude verlassen, konnten nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr aber noch in der Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Warum es zu dem Brand gekommen ist, ermittelt nun die Polizei. Konkrete Ergebnisse gab es am späten Donnerstagabend noch nicht. Offenbar dürfte das Brandereignis nach Angaben von Einsatzkräften vermutlich im Wohn-/Schlafbereich der Wohnung entstanden sein.
Die Feuerwehren Sand und Knetzgau waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Seitens des Rettungsdienstes hatte die Integrierte Leitstelle zwei Rettungswagen, einen Notarzt sowie den BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst an die Einsatzstelle entsandt.
Quelle:Michael Will, BRK




