Ehrenamtliche besuchen Berlin

Die Gruppe aus dem Landkreis Haßberge, gemeinsam mit den KJR-Vorstandsmitgliedern Caroline Petersen und Petra Erickson sowie den beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Ma-nuela Rottmann und Sabine Dittmar im Deutschen Bundestag. Foto: Büro Sabine Dittmar, Mi-chael Frank

Ehrenamtliche besuchen Berlin. Ehrenamtsfahrt vom Kreisjugendring Haßberge führt nach Berlin und in den Bundestag.

Der Kreisjugendring Haßberge (KJR) organisierte für ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Landkreis Haßberge auch in diesem Jahr wieder eine Ehrenamtsfahrt. 2024 führte die dreitägige Fahrt nach Berlin. Fahrtenleiterin Caroline Petersen (KJR-Vorstandsmitglied und Ressort „Jugendpolitik“) wurde im Leitungsteam von Petra Erickson (KJR-Vorstandsmitglied) und Paul Petersen unterstützt. Ebenfalls Unterstützung gab es von der Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Dittmar, MdB Dorothee Bär und MdB Dr. Manuela Rottmann, die jeweils Zuschusskontingente für den Besuch des Deutschen Bundestags zur Verfügung stellten.

Anzeige

Nach einer erlebnisreichen und langen Anfahrt war der erste Halt der knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt am Brandenburger Tor. Von dort ging es zu Fuß mit einer Stadtführung vorbei am Holocaust Denkmal bis zum Sony Center. Neben vielen interessanten Informationen gab es natürlich auch ausreichend Zeit für Fotos. Anschließend lud der KJR Haßberge alle Teilnehmenden zum Abendessen ins „Hard Rock Cafe“ ein.

Am zweiten Tag wurden die 16- bis 66-jährigen ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätigen im Deutschen Bundestag empfangen. Neben einer Führung und einem Essen im Paul-Löbe-Haus, gab es eine spannende Diskussionsrunde mit MdB Sabine Dittmar und der MdB Dr. Manuela Rottmann. Dabei wurde unter anderem über Sonderurlaub bzw. Freistellung im Ehrenamt gesprochen. Daneben ging es um die ärztliche Versorgung gerade auch im ländlichen Bereich und die Krankenhausreform. Viele Teilnehmende interessierten sich auch für die Cannabis-Legalisierung. Weiterhin erkundigte sich ein Teilnehmer zu Nachhilfe während einer schulischen Ausbildung, woraufhin beide Abgeordnete ankündigten, sich dem Thema anzunehmen. Am Nachmittag gab es für die Ehrenamtlichen eine geführte Unterwelten-Tour zum Thema „Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg“ – bevor am Abend Berlin auf eigene Faust erkundet werden konnte.

Am letzten Tag ging ein Teil der Gruppe in die Ausstellung „Topographie des Terrors“, während der andere Teil dem „Deutschen Spionagemuseum“ einen Besuch abstattete. Die Zeit bis zur Rückfahrt in die Haßberge konnte von allen nochmal ausgiebig zum Shoppen oder für Sightseeing genutzt werden.