CSU nominiert Lothar Zachmann

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Sportlich und kämpferisch zieht die CSU mit ihrem Landratskandidaten Lothar Zachmann (2. von links) in den Kommunalwahlkampf. Mit dabei (von links) CSU-Kreisvorsitzende Dr. Anja Weisgerber, Staatssekretär Gerhard Eck, Bezirksrat Stefan Funk und CSU-Fraktionschef Friedel Heckenlauer. Foto: Martin Schlör

Mit viel Rückenwind schickt die CSU Lothar Zachmann ins Rennen um den Chefsessel im Landratsamt: 96,5 Prozent der Delegierten stimmten bei der CSU-Kreisversammlung in Dittelbrunn für Zachmann als Landratskandidaten.

In einer starken Rede zeigte Lothar Zachmann die Schwerpunkte seiner Kandidatur und machte dies anhand von wenigen Beispielen deutlich. Im Zukunftsatlas des Prognos-Instituts lag der Landkreis Schweinfurt im Jahr 2013 noch auf Platz 96 von insgesamt 412 Kreisen und Städten bundesweit. 2016 sei der Landkreis auf Platz 217 zurückgefallen. „Mit diesem Platz dürfen wir uns nicht zufrieden geben“, zeigte sich Zachmann entschlossen. Er möchte Chancen und Potentiale im Landkreis nutzen.

Digitalisierung, Jugend und junge Familien im Mittelpunkt

Die Jugend und junge Familien stellt Zachmann als Zielgruppe in den Mittelpunkt: „Gerade die Altersgruppe zwischen 20 und 30 müssen wir im Landkreis halten. Denn wir brauchen diese jungen Menschen nicht nur als Fachkräfte für die Wirtschaft, sondern auch, damit unsere Dörfer aktiv und lebendig bleiben“, forderte der CSU-Landratskandidat.Auch bei der Digitalisierung möchte Zachmann weiterkommen. Auf Antrag der CSU-Fraktion wurden im Landkreis mit einer App bereits die Funklöcher erfasst. „Jetzt geht es darum, Mobilfunk und schnelles Internet konsequent und nachhaltig auszubauen“, so Zachmann. Auch beim Klima- und Umweltschutz möchte er vorankommen.

Eine lebendige Streitkultur sieht Zachmann als Grundlage für einen demokratischen Streitprozess. Nicht nur Transparenz, sondern auch Teilhabe sind ihm dabei wichtig: „Ich will der Motor, der Antreiber sein!“ Als „Gestalter und ein Macher“ bezeichnete die CSU-Kreisvorsitzende Dr. Anja Weisgerber den Landratskandidaten. Auch CSU-Bezirksvorsitzender Gerhard Eck, Bezirksrat Stefan Funk und CSU-Fraktionschef Friedel Heckenlauer sprachen sich aus Überzeugung für Zachmann aus.

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Turnusmäßige Wahl des Kreisvorstands

Bei der CSU-Kreisversammlung wurde turnusgemäß auch der Kreisvorstand der Partei neu gewählt. Die seit 2011 amtierende Kreisvorsitzende Dr. Anja Weisgerber wurde mit einem guten Ergebnis von 95,2 Prozent im Amt bestätigt.

Der engere Vorstand der Kreis-CSU mit der Vorsitzenden Dr. Anja Weisgerber (Mitte) und den Stellvertretern (von links) Thorsten Wozniak, Barbara Göpfert, Christine Bender und Thomas Siepak. Foto: Martin Schlör

Auch die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Christine Bender, Barbara Göpfert und Thorsten Wozniak wurden wiedergewählt. Aus beruflichen Gründen kandidierte Thomas Stadler nicht mehr als Vize. Für ihn wurde Thomas Siepak gewählt, womit auch die Junge Union wieder im engeren Führungszirkel der Kreis-CSU vertreten ist.

Die beiden Schatzmeister Herbert Roßdeutsch (Theilheim) und Armin Strohhäcker (Gochsheim) wurde wiedergewählt, ebenso die Schriftführer David Ort (Hambach) und Dominik Zeißner (Schwemmelsbach). Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Friedel Heckenlauer (Stadtlauringen), Edeltraud Baumgartl (Werneck), Barbara Wiederer (Wipfeld), Thomas Hemmerich (Geldersheim), Harald Ach (Traustadt), Jennifer Köhler (Oberwerrn), Corinna Pabst (Poppenhausen), Beate Glotzmann (Gerolzhofen), Willi Warmuth (Hambach), Christian Keller (Grafenrheinfeld), Vanessa Schmidt (Maibach), Frank Widmaier (Gochsheim), Erika Roth (Wasserlosen) und Christian Zeißner (Theilheim). Kassenprüfer sind Udo Budau (Birnfeld) und Hubert Zinkl (Gerolzhofen).