Unterschätzte Gefahren für Frauenherzen

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Frauen sollten noch mehr als Männer darauf achten, dass ihr Herz medizinisch gut versorgt wird. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Ab den Wechseljahren sollte man mit geeigneter Ernährung vorbeugen

(djd). Frauen müssen besser auf ihr Herz Acht geben als Männer – das hat der aktuelle deutsche Herzbericht festgestellt. Denn bei bestimmten Herzerkrankungen, wie Herzschwäche oder Rhythmusstörungen, haben sie eine schlechtere Prognose als Männer. Was den Ärzten zu denken gibt: Patientinnen werden oft schlechter medizinisch versorgt als männliche Patienten. Sie erhalten weniger Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Herz-Untersuchungen werden seltener durchgeführt. Hormonelle Faktoren und andere weibliche Besonderheiten scheinen hier eine Rolle zu spielen: So wird das Risiko, nach den Wechseljahren eine Herzkrankheit zu erleiden, oft unterschätzt.

Magnesiumverluste ausgleichen

Zu den wirksamen Strategien, mit denen Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann, gehört eine Umstellung der Ernährung: Mediterrane Kost mit viel Gemüse, Obst, Fisch und reichlich Olivenöl sollte auf den Tisch kommen. Ergänzend dazu spielt der Mineralstoff Magnesium eine wichtige Rolle – insbesondere bei Frauen nach der Menopause. Denn die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren fördern Magnesium-Verluste, sodass leicht ein Mangel entstehen kann. Dieser erhöht wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil er Bluthochdruck, Rhythmusstörungen und Herzschwäche fördert. Mithilfe von Magnesium-Verbindungen aus der Apotheke wie Magnesiumorotat, enthalten etwa in magnerot Classic N, lässt sich einem Mangel und seinen Folgen wirksam entgegenwirken. Die mit dem Magnesium verbundene Orotsäure (Orotat) ist eine vitaminähnliche Substanz mit einer Schlüsselfunktion im Energiestoffwechsel, welche die Wirkung des Magnesiums unterstützt.

Regelmäßig den Blutdruck messen lassen

Insgesamt gilt für Frauen wie für Männer: Wer sich häufig schlapp fühlt, unter Atemnot oder Wassereinlagerungen leidet, sollte seinen Arzt aufsuchen. Denn diese Symptome können Hinweise auf Herzerkrankungen sein. So können etwa die Wassereinlagerungen ein Zeichen dafür sein, dass die Pumpkraft des Herzens deutlich nachgelassen hat. Wer ein geschwächtes Herz hat, sollte zudem regelmäßig seinen Blutdruck messen. Steigt er an, so muss mit Medikamenten darauf reagiert werden, damit hohe Blutdruckwerte das Herz nicht noch zusätzlich belasten.