Burn-out der Stimme vermeiden

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Lehrerinnen und Lehrer müssen im Berufsalltag viel sprechen und sich gegen einen hohen Geräuschpegel behaupten - das kann die Stimme stark belasten.
Lehrerinnen und Lehrer müssen im Berufsalltag viel sprechen und sich gegen einen hohen Geräuschpegel behaupten - das kann die Stimme stark belasten. Foto: djd/GeloRevoice

Worauf besonders Menschen in Sprechberufen achten sollten

(djd). Frosch im Hals, Heiserkeit oder Hustenreiz – Probleme mit der Stimme können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Häufige Ursache ist eine Überlastung, wenn zum Beispiel nach einem spannenden Fußballspiel oder einem langen Vortrag die Stimme erschöpft ist. Heiserkeit am Tag darauf ist dann keine Seltenheit und manchmal versagt die Stimme sogar komplett.

Bei chronischer Überlastung rechtzeitig handeln

Meist ist dieser Zustand nach kurzer Zeit überstanden. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die Stimme chronisch überlastet ist. Besonders gefährdet dafür sind Menschen, die in ihrem Berufs-(Alltag) regelmäßig viel sprechen. Dazu gehören etwa Mitarbeiter in Callcentern, Erzieher, Lehrer, Verkäufer, Kellner und medizinisches Fachpersonal. Für sie ist eine starke Stimme unerlässlich. Umso wichtiger ist es deswegen, Probleme frühzeitig zu erkennen – und rechtzeitig zu handeln.

Typische Warnzeichen dafür, dass die Stimme am Limit ist: Halskratzen, Hustenreiz und Heiserkeit. Dazu kommt das Gefühl, sich ständig räuspern zu müssen, die Stimme klingt zunehmend kratzig, rau oder bricht immer wieder weg. Dann ist Schonung angesagt. Man sollte möglichst wenig sprechen und auch auf Räuspern oder Flüstern verzichten, denn beides strapaziert die gereizten Stimmlippen. Zusätzlich können GeloRevoice Halstabletten die Schleimhaut in Mund und Rachen befeuchten und die Beschwerden nachhaltig lindern. Durch einen leichten Brauseeffekt wird der Speichelfluss angeregt und gelbildende Bestandteile legen sich als lang anhaltender Schutzfilm auf die gereizte Schleimhaut.

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Schlimmstenfalls drohen Spätfolgen

Wer die Stimme dauerhaft (falsch) belastet, riskiert einen echten Burn-out für die Stimme. Im schlimmsten Fall drohen Spätfolgen und Langzeitschäden wie Knötchen auf den Stimmlippen, Stimmbandlähmungen oder chronische Heiserkeit. Man sollte darum die eigene Stimme und ihre Grenzen kennen und Beschwerden richtig einschätzen können. Wertvolle Tipps für Vielsprecher gibt es unter www.gelorevoice.de. Wenn die Probleme trotz Schonung und Erste-Hilfe-Maßnahmen anhalten, sind sie ein Fall für den Arzt: Spätestens nach drei Wochen sollten Symptome wie andauernde Heiserkeit immer beim HNO-Arzt oder einem Stimmspezialisten (Phoniater) abgeklärt werden.

Bei Halskratzen, Hustenreiz oder Heiserkeit sollte man die Stimme eine Weile schonen und die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht halten.
Foto: djd/GeloRevoice

So funktioniert unsere Stimme
Die Stimmbildung beginnt mit der Atmung: Mit dem Luftstrom des Ausatmens werden die Stimmlippen in Schwingung versetzt, wodurch Töne gebildet werden. Die mit Schleimhaut ausgekleideten Mund- und Rachenräume fungieren dabei als Resonanzräume und verleihen der Stimme ihren vollen Klang. Alle Komponenten der Stimmbildung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Es gibt jedoch Faktoren, die das sensible Konstrukt aus dem Gleichgewicht bringen können – etwa Überlastung durch zu lautes und langes Sprechen, äußere Faktoren wie trockene Luft oder eine hohe Schadstoffbelastung (etwa durch Staub oder Zigarettenrauch) sowie psychische Belastungen wie Stress oder Anspannung.

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