Mobile Sicherungssysteme

Knapp 20 Personen waren der Einladung in das Köstner Stahlzentrum Bamberg gefolgt. Das Interesse für die vorgestellten Sicherungssysteme OktaBlock und Road Blocker M30 war groß. Das Bobbycar diente der Demonstration. Foto: Olaf Koch, Köstner Stahlzentrum GmbH

Mobile Sicherungssysteme für den öffentlichen Raum in Bamberg vorgestellt. Im Mittelpunkt stand das Thema „mobile Fahrzeugsperren“ und wie man damit die Sicherheit bei Veranstaltungen erhöhen kann.

Vor kurzem lud das Köstner Stahlzentrum in Bamberg Verantwortliche für die Organisation und Absicherung von öffentlichen Outdoor-Events ein.

Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Sport- und weitere Outdoor-Großveranstaltungen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Sie sind wichtige Termine im regionalen Veranstaltungskalender und prägender Bestandteil der kulturellen Identität einer Stadt oder Gemeinde. Seit geraumer Zeit spielen bei der Planung Sicherheitsaspekte eine immer wichtigere Rolle. Bilder von gezielten Anschlägen auf Besuchergruppen, aber auch von unbeabsichtigten Unfällen mit Fahrzeugen rücken dieses Thema immer wieder in den Fokus.

Als Antwort darauf sind die Sicherheitsauflagen für derlei Ereignisse in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Planung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten erfordert deshalb immer mehr Zeit und Aufwand, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Mittlerweile sind wirksame und gleichzeitig praktikable Zufahrtskontrollsysteme auf dem Markt, die das Risiko für solcherlei Gefahren erheblich reduzieren. Deshalb hat die Richard Köstner Gruppe mit Hauptsitz in Neustadt/Aisch ihr Sortiment um mobile Fahrzeugsperren erweitert. Dabei handelt es sich um zwei Produkte des deutschen Herstellers Hörmann.

Zum einen gibt es das Modul OktaBlock, einen Poller zur Abwehr von Fahrzeugaufprallereignissen aus jeder Richtung. Das 1,25 m hohe und etwa 350 kg schwere Element besteht aus hochfestem Edelstahl und erfüllt die Crash-Test-Standards der internationalen Sicherheitsnormen BSI PAS68:2013 und IWA-14-1:2013. In Reihe aufgestellt lassen sich damit flexibel Straßen und Plätze absperren oder einfrieden.

Für kontrollierte Zufahrten in gesperrte Bereiche dient die zweite Komponente, der Road Blocker M30. Dieses modulare System ist mit einem versenkbaren Sperrelement ausgestattet und somit geeignet für Stellen, an denen im Bedarfsfall beispielsweise Rettungsfahrzeuge durchfahren müssen.

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Infoveranstaltung in Bamberg kam gut an

Auf einer Infoveranstaltung im Köstner Stahlzentrum Bamberg wurden vor kurzem die mobilen Fahrzeugsperren vorgestellt. Eingeladen waren Verantwortliche aus Kommunen und Institutionen wie der Polizei, vor allem Funktionsträger, die sich mit Sicherheitskonzepten für regionale Veranstaltungen beschäftigen müssen. Neben den Köstner-Mitarbeitern stand auch der zuständige Experte des Herstellers Hörmann für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Dieser stellte auch die beiden Module vor. Zur Demonstration hatte er Videos von Crash-Tests, aber auch einen Mini-OktaBlock und ein Bobbycar mitgebracht. Dabei sprach er über die Funktionsweise, Materialeigenschaften und die Zertifizierung der Systeme. Auch die Sicherungen gegen Manipulation waren Thema.

„Die Veranstaltung ist bei unseren Gästen gut angekommen. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und haben den Termin auch zum gegenseitigen Austausch genutzt“, zog Organisator Olaf Koch ein positives Fazit. Mit der Aufnahme in das Sortiment und gezielter Öffentlichkeitsarbeit zu den mobilen Zufahrtskontrollsystemen möchte die Richard Köstner Gruppe die Verantwortlichen und Organisatoren von Veranstaltungen unterstützen.

Interessenten können die Module kaufen oder mieten, ebenso passendes Zubehör wie den OktaMover für den einfachen Standortwechsel der Poller, Warnleuchten, Zusatzrampen oder sogenannte Anti-Manipulations-Schlösser.

Kurzporträt, Firmengruppe Richard Köstner AG

Die Firma Richard Köstner wurde im Jahr 1934 gegründet und wird heute in dritter Generation von Dr. Norbert Teltschik geführt. Das Unternehmen beliefert vor allem gewerbliche Kunden aus Handwerk und Industrie mit Stahl, Bauelementen, Sanitärbedarf, Haustechnik, Werkzeugen und Befestigungstechnik. Ein weiterer Geschäftsbereich ist der Handel mit Garten- und Forsttechnik. Ein Einzelhandel für Haushaltswaren und Geschenkartikel am Firmensitz in Neustadt/Aisch rundet das vielseitige Angebot ab. Die Köstner-Gruppe beschäftigt derzeit mehr als 550 Mitarbeiter an neun Standorten in Bayern und Sachsen.